Lexus Technik Lexikon

TECHNOLOGIE

LEXUS TECHNIK LEXIKON

Wie die innovativen Technologien von Lexus funktionieren, erfahren Sie in unserem Lexus Technik Lexikon.

A

  • ABBLENDAUTOMATIK INNENSPIEGEL

    Mit der Abblendautomatik des Innenspiegels wird das Fahren bei Nacht deutlich angenehmer. Der Antiblendspiegel arbeitet mit elektrochromatischer Reflexionssteuerung und verfügt über zwei Lichtsensoren. Diese Sensoren messen die Differenz zwischen dem einfallenden Licht von der Fahrzeugrückseite sowie dem Umgebungslicht. Falls bei Nachtfahrt aufgrund von Scheinwerfereinstrahlung durch nachfolgende Fahrzeuge ein großer Unterschied in der Lichtstärke auftritt, reduziert dieses System automatisch die Reflexion des Spiegels.

  • ADAPTIVES VARIABLES FAHRWERK

    Das adaptive variable Fahrwerk (AVS) passt die Dämpfung automatisch der jeweiligen Beschaffenheit der Fahrbahn an. Dadurch wird nicht nur der Fahrkomfort, sondern auch die Fahrstabilität erhöht, insbesondere bei hohen Kurvengeschwindigkeiten.

  • AKTIVE FAHRWERKSSTABILISATOREN

    Die aktiven Fahrwerksstabilisatoren werden über elektrische Stellmotoren automatisch an die bei Kurvenfahrt wirkenden Querkräfte angepasst. Damit reduzieren sie die Seitenneigung der Karosserie in Kurven auf ein Minimum. Bei ambitionierter Fahrweise ist so ein besonders präzises Lenkgefühl ohne Kompromisse im Hinblick auf den Komfort garantiert.

  • ALLRADANTRIEB

    Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb (4-Wheel Drive) wird die Antriebskraft des Motors auf alle vier Räder übertragen. Beim permanenten Allradantrieb werden immer alle Räder angetrieben. Dadurch stehen dem Fahrer die Vorteile eines Allradsystems jederzeit zur Verfügung, da im Vergleich zu einem vorderrad- oder heckangetriebenen Fahrzeug wesentlich höhere Kräfte auf die Straße übertragen werden können. Dies garantiert ein ausgezeichnetes Fahrverhalten auf verschneitem oder schlechtem Untergrund. Zudem verbessert sich neben der Fahrstabilität bei Kurven- und Geradeausfahrt das Beschleunigungs- und Anfahrverhalten. Hybridfahrzeuge sind mit einem elektrischen und permanent verfügbaren Allradantrieb ausgestattet, dem E-FOUR. Ein Elektromotor treibt die Hinterachse immer dann an, wenn Allradantrieb erforderlich ist. Das bedeutet Gewichtseinsparung, viel Drehmoment von der ersten Umdrehung an und Energieverbrauch nur im Bedarfsfall.

  • AIRBAGS: FRONTAIRBAGS, 2-STUFIG

    Ein 2-stufiger Airbag entfaltet sich, je nach Stärke des Frontalaufpralls, der gewählten Sitzposition sowie dem Anlegezustand des Sicherheitsgurts, stufenweise. Registriert das Airbag-Steuergerät anhand der Sensoren, dass der Aufprall weniger stark ist, so wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags verzögert. Dies geschieht durch eine zeitlich unterschiedliche Auslösung der beiden Treibsätze des Airbagsystems. Wird eine bestimmte Intensität bei einem Frontalaufprall jedoch überschritten, werden beide Treibsätze gemeinsam gezündet. So garantiert der 2-stufige Airbag je nach Aufprallstärke und individueller Sitzposition eine hervorragende Schutzwirkung.

  • AIRBAGS: KNIEAIRBAGS

    Die Knieairbags sind integraler Bestandteil des SRS-Airbagsystems und befinden sich in Kniehöhe sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite. Im Falle einer starken Kollision werden die Knieairbags zusammen mit den Fahrer- und Beifahrer-Hauptairbags aktiviert. Die beiden Knieairbags bewirken eine Minimierung von Verletzungen der Beine von Fahrer und Beifahrer bei einem Frontalaufprall. Zugleich stabilisieren sie die vorderen Insassen, um die Schutzfunktion des Sicherheitsgurtes zu maximieren.

  • AIRBAGS: SEITEN- UND KOPFAIRBAGS

    Großvolumige Seiten- und Kopfairbags (Curtain-Shield-Airbags) ergänzen die Energie absorbierende Struktur der Tür- und Seitenverkleidungen. Dadurch wird die auf Fahrer und Beifahrer seitlich wirkende Aufprallenergie reduziert.

  • AUFMERKSAMKEITS-ASSISTENT

    Der im Spurhalte-Assistenten integrierte Aufmerksamkeits-Assistent kontrolliert die Fahrzeugposition in der Fahrspur sowie die Lenkbewegungen des Fahrers. Erkennt der Assistent ein Schlingern, ertönt ein Warnsignal, und im Multi- Informationsdisplay erscheint eine visuelle Warnung.

B

  • BENZINDIREKTEINSPRITZUNG

    Bei der Benzindirekteinspritzung wird der Kraftstoff unter hohem Druck direkt in die Zylinder eingespritzt. Durch den Einsatz eines „Hochdruck-Einspritzventils“ zerstäubt der Kraftstoff zu einem feinen Nebel, der eine große, flächenartige Form annimmt. Der mit Hochdruck eingespritzte Kraftstoffnebel breitet sich zudem aus eigener Kraft im Brennraum aus, ohne von der Luftströmung abhängig zu sein. Auf diese Weise erfolgt eine wirkungsvolle Vermischung mit der Ansaugluft und in allen Betriebsbereichen eine optimale Verbrennung. Zusätzlich wird die Ansaugluft durch das Verdampfen des direkt eingespritzten Kraftstoffs gekühlt, wodurch in Verbindung mit dem Dual-VVT-iE-System der Füllungsgrad erhöht wird. Dies führt zu einem hohen Drehmomentverlauf bei gleichzeitig geringen Abgasemissionen.

  • BREMBO®-BREMSANLAGE

    Die zusammen mit Brembo® entwickelte Bremsanlage im RC F und GS F, besteht aus 6-Kolben-Monoblock-Aluminium-Bremssätteln mit 380 mm großen, geschlitzten und innenbelüfteten Scheiben auf der Vorderachse sowie 4-Kolben-Monoblock-Aluminium-Bremssätteln mit 345 mm großen, geschlitzten und innenbelüfteten Scheiben auf der Hinterachse. Die speziellen Schlitze in den Scheiben sorgen für optimale Kühlung und verhindern auch bei extremer Beanspruchung ein Nachlassen der Bremsleistung (Fading). Spezielle Lufteinlässe im Frontbereich und kiemenartige Öffnungen hinter den Radhäusern erhöhen die Luftzirkulation und verbessern die Kühlwirkung.

  • BREMS-ASSISTENT (BAS)

    Bei einer Gefahrenbremsung tritt nicht jeder Fahrer das Bremspedal maximal durch, wodurch wertvolle Meter Bremsweg verschenkt werden. Der Lexus Brems-Assistent ist Bestandteil des ABS und erkennt eine Notbremsung anhand des abrupten Anstiegs des Bremsdrucks. Daraufhin erhöht die Druckpumpe den Bremsdruck auf den höchstmöglichen Wert. So kann der Bremsweg in Gefahrensituationen deutlich verkürzt werden.

E

  • EBD (Elektronische Bremskraftverteilung)

    Bei einer starken Bremsung werden die Hinterräder infolge der dynamischen Gewichtsverlagerung entlastet, die Vorderräder stärker belastet. Um zu verhindern, dass die Hinterräder vor den Vorderrädern blockieren, verteilt das EBD System den Bremsdruck bzw. die Bremskraft individuell zwischen den einzelnen Rädern – die Vorderräder werden stärker gebremst als die Hinterräder. Dadurch wird eine nahezu ideale Bremswirkung, besonders bei hohen Geschwindigkeiten und beim Bremsen in Kurven, gewährleistet. Die Fahrzeugstabilität und -kontrolle wird verbessert. Das EBD-System regelt die Anpassung der einzelnen Bremsdrücke bis zum Blockieren der Räder. Danach übernimmt das ABS die weitere Regelung. EBD und ABS bilden somit eine sich ergänzende Einheit.

  • ECO-MODUS

    Im ECO-Modus werden die Drosselklappenstellung sowie die elektrische Klimaautomatik in einem besonderen Modus angesteuert, um optimale Verbrauchswerte zu erzielen – für den Fahrer nahezu unmerklich, da nach wie vor auf die volle Systemleistung zugegriffen werden kann.

  • E-CVT-GETRIEBE

    Das elektronisch gesteuerte stufenlose Automatikgetriebe E-CVT (Electronically Controlled Continuously Variable Transmission) ist Teil des Hybridantriebs. Die Kraftübertragung erfolgt über Planetenradsätze und Differenzial. Die Kopplung der beiden zum Hybridsystem gehörenden Elektromotoren mit dem Verbrennungsmotor zu einem Leistungssplitgetriebe ermöglicht die Realisierung einer unendlichen Anzahl von Übersetzungen. Diese können prinzipbedingt ohne Schaltstufen durchfahren werden und ermöglichen somit eine besonders komfortable Art des Reisens. Die Kopplung der Komponenten erfolgt durch einen Planetenradsatz. Das Resultat: kraftvolle, gleichmäßige Beschleunigung ohne Schaltpause oder Zugkraftunterbrechung.

  • EV-MODUS

    Der Fahrer eines Hybridfahrzeugs hat die Möglichkeit, per Tastendruck den EV-Modus (EV = „electric vehicle“) zu aktivieren. In diesem Fall wird das Fahrzeug ausschließlich elektrisch angetrieben. Eine Kontrollleuchte im Cockpit weist auf den Elektrobetrieb hin. Im EV-Modus kann nahezu lautlos manövriert oder mit moderatem Tempo gefahren werden. Bei zu geringer Batterieladung oder bei höherer Leistungsanforderung bleibt der EV-Betrieb ausgeschaltet. Darüber wird der Fahrer optisch und akustisch informiert.

G

  • G-MONITOR

    Auf einem speziellen „G-Monitor“ werden die Beschleunigungskräfte, auf dem farbigen Multi-Informationsdisplay dargestellt. Der G-Monitor zeigt einen Ball, der sich in Richtung der Quer- und Längsbeschleunigung bewegt und die jeweiligen Spitzenwerte darstellt. Balkendiagramme liefern zusätzliche Informationen über Lenkwinkel, Öffnungswinkel Drosselklappe und Bremsdruck.

H

  • HEAD-UP-DISPLAY

    Das Head-up-Display projiziert fahrrelevante Informationen wie z. B. Geschwindigkeit, Pfeilnavigation oder Audio-Information auf die Frontscheibe. Dieses virtuelle Bild ist auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen einwandfrei lesbar. Damit können zentrale Fahrdaten deutlich schneller erfasst werden, ohne den Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden zu müssen.

  • HECKKAMERA MIT „PARKING-GUIDE“

    Eine Heckkamera zeigt den hinteren Umgebungsbereich des Fahrzeugs beim Rückwärtsfahren. Dazu ist eine hochwertige Miniaturkamera in die Heckklappe integriert, deren Aufnahmen auf dem Farbmonitor wiedergegeben werden. Zusätzlich ist (bei Ausstattung mit dem Lexus Premium-Navigationssystem) dieses Video-Einparksystem mit einer aktiven und computergestützten Führung ausgestattet: Führungslinien auf dem Monitor zeigen beim Rückwärtsfahren an, welcher Lenkeinschlag vom Fahrer gewählt werden muss, um eine bestimmte Parkposition zu erreichen.

I

  • INDUKTIVE LADESTATION

    In einer Ladeschale in der Mittelkonsole können Smartphones und vergleichbare Geräte, die den internationalen Standards für kabelloses Laden entsprechen (Qi-Protokoll), einfach mittels Ablegen kabellos geladen werden.

  • ISOFIX-KINDERSITZBEFESTIGUNG

    Das ISOFIX-System dient zur sicheren und komfortablen Befestigung zweier Kindersitze auf der Rücksitzbank. Eine umständliche Befestigung durch den normalen Sicherheitsgurt entfällt. Die Kindersitze werden mithilfe eines leicht bedienbaren Stecksystems mit festen Metallhaltern sicher mit der Karosserie verbunden. Dadurch wird ein Kippen oder Verrutschen der Sitze selbst bei einem Aufprall verhindert und Kindern ein optimaler Schutz geboten.

K

  • KAMERA (360°-KAMERA)

    Ein „Panoramic View Monitor“ gibt bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h eine Komplettansicht auf das Fahrzeug wieder, sodass der Fahrer auch bei beengten Verkehrssituationen sicher manövrieren kann. Ein spezielles Steuergerät verarbeitet konstant die Informationen von vier Kameras, die in der Zierleiste am Heck, im Kühlergrill und in den Außenspiegeln untergebracht sind. Das Steuergerät errechnet aus den einzelnen Bildern eine Draufsicht, sodass der Fahrer mit einem Blick die unmittelbare Umgebung prüfen kann. Damit sieht der Fahrer auch Hindernisse, die bei konventionellen Heck- oder Frontkameras im toten Winkel liegen. Zudem ist der „Panoramic View Monitor“ vernetzt mit dem Lexus Park Assist und dem Querverkehrs-Assistenten RCTA, der beim Rückwärts-Ausparken Hindernisse im toten Winkel des Fahrers erkennt.

  • KOFFERRAUMDECKEL (sensorgesteuert)

    Für ein bequemes Be- und Entladen kann der Kofferraumdeckel über eine sensorgesteuert geöffnet werden. Eine kurze Fußbewegung unter dem hinteren Stoßfänger genügt, um diese zu öffnen oder zu schließen — während der Smart Key in Ihrer Tasche bleiben kann. Die Heckklappenbewegung kann jederzeit von Ihnen gestoppt werden, außerdem unterbricht sie die Bewegung automatisch, sobald ein Hindernis erkannt wird.

L

  • LED-LEUCHTEN

    Leuchtdioden sind nicht einfach nur eleganter als herkömmliche Glühlampen. Sie sind präziser, heller, sicherer und wirtschaftlicher – so wirtschaftlich, dass sie den Treibstoffverbrauch positiv beeinflussen. Darüber hinaus verfügen sie über eine sehr lange Lebensdauer. LED-Bremsleuchten reagieren 10-mal schneller als normale Lampen, also haben die Fahrer hinter Ihnen im Notfall mehr Zeit zu reagieren.

  • LEXUS DYNAMIC HANDLING

    Bei dem Lexus Dynamic Handling (LDH) System kommt eine dynamische Hinterradlenkung (DRS) zum Einsatz, die den Einschlagwinkel der Hinterräder steuert. Das System umfasst und steuert in Abhängigkeit vom Lenkwinkel des Lenkrads und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs die aktive Lenkunterstützung (VGRS), das DRS-System und die elektrische Servolenkung (EPS). Dadurch werden Fahrzeugschlupfwinkel und Gierrate gesteuert. Ergebnis: Das Fahrzeug reagiert deutlich direkter und agiler und optimiert zudem die Fahrzeugstabilität.

  • LEXUS PARK-ASSIST (LEXUS EINPARKASSISTENT)

    Das Lexus Parkhilfe-Sensorsystem ist ein auf Ultraschall basierendes Abstandsmesssystem, das den Fahrer zusätzlich beim Einparken des Fahrzeugs unterstützt. In die vordere und hintere Stoßstange sind Ultraschallsensoren integriert, die in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und der gewählten Fahrstufe „R“ oder „D“ automatisch aktiviert werden. Erfassen ein oder mehrere Sensoren ein Hindernis, wird dies dem Fahrer audiovisuell mitgeteilt. Dazu ist in das Armaturenbrett ein Indikator eingebaut, der anzeigt, welche Sensoren ein Signal erfasst haben. Gleichzeitig legt das System auf Basis des vom Lenkwinkelsensor ermittelten Wertes und des relativen Wertes der VGRS eine Urteilslinie fest und führt eine Berechnung durch.
    So informiert das System den Fahrer,

    • ob dem Hindernis auch bei vollem Lenkeinschlag nicht ausgewichen werden kann,
    • ob das Fahrzeug unter Beibehaltung des gegenwärtigen Lenkwinkels auf das Hindernis treffen, bei Veränderung des Lenkwinkels das Hindernis jedoch umfahren würde,
    • ob das Fahrzeug unter Beibehaltung des gegenwärtigen Lenkwinkels keinen Kontakt mit dem Hindernis haben würde.

    Somit kann der Fahrer den zur Verfügung stehenden Raum zum Rangieren des Fahrzeugs vollständig ausnutzen und vermeidet Beschädigungen an den Stoßstangen und anderen Gegenständen/Fahrzeugen.

  • LEXUS PREMIUM-NAVIGATION

    Die Steuerung des Lexus Premium-Navigationssystems, des Audiosystems, der Klimatisierungsautomatik, des Park-Assist-Systems sowie weiterer Funktionen ist im Multifunktionsdisplay vereint. Der große LCD-Bildschirm erlaubt das einfache Ablesen der Informationen. Zudem verfügt er über eine geteilte Darstellung (Dual Screen Display) im Navigationsmodus. Die Bedienung der einzelnen Systeme erfolgt per Touchpad-Bedienung. Durch die logisch gestaltete Menüführung lassen sich alle Funktionen einfach anwählen. Das Lexus Premium-Navigationssystem mit Sprachführung leitet den Fahrer entlang einer vorbestimmten Strecke schnell und direkt zum Zielort. Nach der Zieleingabe ermittelt der Navigationsrechner die ideale Route, wobei der Rechner Zugriff auf das satellitengesteuerte Global Positioning System (GPS) nimmt. Die Route wird per Übersichtskarte in unterschiedlichen Maßstäben auf dem Bildschirm angezeigt. Symbole wie Richtungspfeile und visualisierte Straßendarstellungen erleichtern die Routenführung. Zusätzlich erhält der Fahrer akustisch alle notwendigen Fahrhinweise zur Streckenführung durch den Sprachcomputer. Gezielte Informationen über Tankstellen, Hotels, Flughäfen, Krankenhäuser, Parkplätze, Restaurants und vieles mehr (POI) können ebenfalls abgerufen werden.

  • LEXUS SAFETY SYSTEM + MIT:

    ACC (Adaptive Cruise Control)
    Zusätzlich zu der Funktion, die Geschwindigkeit konstant zu halten, umfasst das dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelsystem einen „Abstandregelungsmodus“. Dabei wird ein vorgewählter Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten, wobei dieser Abstand mehrstufig eingestellt werden kann. Zur Erkennung eines vorausfahrenden Fahrzeugs wird ein Radarsensor verwendet. Der Radarsensor sendet Funkwellen im Millimeterwellenbereich und empfängt deren Reflexion. Dadurch werden die Anwesenheit eines vorausfahrenden Fahrzeugs auf derselben Fahrspur und die relative Geschwindigkeit zueinander erkannt. Falls das Fahrzeug jedoch infolge eines Verkehrsereignisses den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschreitet, so betätigt das System automatisch die Bremsen. Nachdem sich die Situation entschärft hat, beschleunigt das System wieder auf die voreingestellte Geschwindigkeit. Das dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelsystem erhöht den Fahrkomfort auf langen Strecken deutlich und trägt zur Verkehrssicherheit bei. Eine der Verkehrssituation angepasste Fahrweise bleibt aber im Verantwortungsbereich des Fahrers.

    FERNLICHT-ASSISTENT
    Der Fernlicht-Assistent (AHB) erkennt entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge sowie Umgebungslicht wie Straßenleuchten und schaltet ab einer Geschwindigkeit von circa 40 km/h automatisch zwischen Abblendlicht und Fernlicht um, sodass entgegenkommende Fahrzeuge nicht geblendet werden.

    SPURHALTE-ASSISTENT (LANE KEEP ASSIST)
    Der Spurhalte-Assistent überwacht mit Kameras das Einhalten der Fahrspur und warnt den Fahrer bei einem unbeabsichtigten Überfahren der Markierungen am Fahrbahnrand. Der Fahrer wird akustisch, optisch und durch einen sanften Lenkimpuls im Lenkrad gewarnt, wenn er ohne Setzen des Blinkers die Fahrbahnbegrenzungen überfährt. Ein unbeabsichtigtes Wechseln der Fahrspur wird dadurch verhindert. Dabei behält der Fahrer aber stets die Kontrolle und kann die automatische Lenkkorrektur durch eigene Eingriffe aufheben.

    PCS (Pre-Crash Safety-System)
    Über einen Mikrowellen-Radarsensor erkennt das System Hindernisse vor dem Fahrzeug und leitet diese Information an einen Computer weiter. Unter weiterer Berücksichtigung von Fahrgeschwindigkeit, Lenkwinkel und Gierrate errechnet das System alsdann, ob eine kritische Situation unmittelbar bevorsteht. In einem solchen Fall werden automatisch die vorderen Sicherheitsgurte gestrafft, während der Brems-Assistent maximalen Bremsdruck bereitstellt, um maximale Verzögerung zu gewährleisten. Das System bremst sogar im Bedarfsfall selbsttätig, wenn ein Unfall unvermeidlich ist, um die Kollisionsgeschwindigkeit zu minimieren.

M

  • MULTISTAGE-HYBRIDSYSTEM

    Der Lexus Hybrid Drive mit mehrstufiger Untersetzung verstärkt die Motorkraft dank einer mehrstufigen Schaltanlage, die die Leistung in vier Schritten abgibt, um die Geschwindigkeit über die gesamte Bandbreite zu nutzen. Dieses System reagiert viel direkter auf die Fahrbefehle und verspricht mehr Dynamik und Fahrvergnügen, ohne die für Lexus charakteristische Geschmeidigkeit und Effizienz zu vernachlässigen. Der Fahrer kann im M-Modus die Gänge auch manuell schalten, indem er die Schaltwippen hinter dem Lenkrad benutzt. Durch Koordination der Leistungstrennung und des Schaltmechanismus reagiert das Getriebe sofort, sobald die Steuereinheit das Signal von den Schaltwippen erhält.

O

  • OPTITRON-DISPLAY

    Bei einem Optitron-Display handelt es sich um ein Kombinationsinstrument, das sich durch seine hohe Funktionalität und eine klare Konturierung der Skalen auszeichnet. Dies resultiert in einer sehr guten Ablesbarkeit der Instrumente. Spezielle Leuchtdioden zur Beleuchtung von Zeigern und Skalen, deren Helligkeit einen stärkeren Kontrast bewirkt, sowie eine Abdeckung aus automatisch abblendendem Plexiglas leisten einen weiteren Beitrag zur aktiven Fahrsicherheit bei jeder Lichtsituation.

P

Q

  • QUERVERKEHRS-ASSISTANT (HECK)

    Der Querverkehrs-Assistent (Rear Cross Traffic Alert — RCTA) erkennt mithilfe der Radartechnik des Totwinkel-Assistenten, wenn ein anderes Fahrzeug den schwer einsehbaren Bereich hinter Ihrem Fahrzeug kreuzt. Wird ein Fahrzeug erkannt, warnt Sie die RCTA-Funktion optisch in den Außenrückspiegeln und akustisch durch einen Warnton.

R

  • REIFENLUFTDRUCK-ÜBERWACHUNG

    Das Reifendruck-Warnsystem informiert den Fahrer, falls der Druck in einem oder mehreren Reifen so gering ist, dass dies zu Fahrproblemen führen könnte. Dazu messen in jedes Rad eingebaute Reifendrucksensoren permanent den Druck des jeweiligen Reifens und senden das Messergebnis per Funk an die elektronische Kontrolleinheit. Die elektronische Kontrolleinheit vergleicht nun die Messergebnisse mit den Standardwerten und aktiviert die Reifendruck-Warnleuchte, falls der Reifendruck unter den Standardwerten liegt. Sinkt der Reifendruck noch weiter ab, so schaltet die Kontrolleinheit die Warnleuchte auf Blinkbetrieb und lässt zusätzlich einen Summer ertönen. Das System trägt zur aktiven Sicherheit bei, da es frühzeitig über einen etwaigen Druckverlust informiert.

  • REMOTE TOUCH INTERFACE

    Das Remote Touch Interface ist integraler Bestandteil der Bedienebene in der Mittelkonsole. Dank seiner ergonomischen Form mit Handballenauflage lassen sich die Menüpunkte auf dem Display in einer natürlichen Handhaltung ansteuern. Mit dem Remote Touch Interface hat der Fahrer nahezu ohne Ablenkung vom Verkehrsgeschehen intuitiven Zugang zu zahlreichen Funktionen. Auch der Beifahrer kann das System komfortabel nutzen.

  • RUNFLAT REIFEN

    Runflat-Reifen verfügen über Notlaufeigenschaften. Sie sind so konstruiert, dass sie nach einer Reifenpanne oder einem Druckverlust stabil bleiben und eine Weiterfahrt mit geringerer Geschwindigkeit und für eine begrenzte Entfernung, ermöglichen. Dies führt zu erhöhter Sicherheit, denn ein Reifenwechsel auf stark befahrenen Straßen oder ein Halt in Gefahrenbereichen ist nicht notwendig. Zudem wird das Mitführen eines Reserverads oder Reifenreparatur- Sets überflüssig und somit Gewicht eingespart. Ermöglicht wird dies durch eine spezielle Seitenwandverstärkung und eine neuartige, extrem hitzebeständige Gummimischung. Ein verstärkter Wulstkern sorgt für den sicheren Sitz des Reifens auf der Felge und trägt gleichzeitig zu dem von Lexus-Fahrzeugen erwarteten überlegenen Fahrkomfort bei.

S

  • SMART-KEY-SYSTEM

    Ist das Fahrzeug zusätzlich zur Funkfernbedienung mit dem Smart-Key- System ausgestattet, können die Türen durch einfaches Berühren der Außengriffe entriegelt werden, sobald sich der Fahrer mit dem Smart-Key dem Fahrzeug nähert. Das System erkennt den autorisierten Schlüssel anhand eines Transponderchips aus einer Entfernung von einigen Metern. Gleichzeitig wird die Sitzposition in Übereinstimmung mit der registrierten Schlüssel-ID auf den jeweiligen Fahrer angepasst. Begibt sich der Fahrer mit dem Smart Key ins Fahrzeuginnere, wird die Wegfahrsperre aufgehoben und die Zündung zum Start freigegeben. Der Fahrer braucht nicht einmal in die Tasche zu greifen. Verlässt er das Fahrzeug, genügt ein leichtes Drücken auf den Verriegelungsschalter des Außengriffs, um das Fahrzeug zu verschließen.

T

  • TORSEN-SPERRDIFFERENZIAL LSD (Lexus Slip Differential)

    Das Torsen-Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf verbessert die Traktion und Stabilität. Es leitet das maximal mögliche Drehmoment der Hinterachse an das Rad mit der höheren Traktion. Das erlaubt dem Fahrer mehr Kontrolle bei schneller Kurvenfahrt oder anderen Fahrmanövern mit plötzlichem Lastwechsel.

  • TOTWINKEL-ASSISTENT

    Der Totwinkel-Assistent warnt den Fahrer vor drohenden Kollisionen beim Spurwechsel. Er arbeitet mithilfe von Radarsensoren, die auf beiden Seiten des hinteren Stoßfängers untergebracht sind und den nicht einsehbaren Bereich (toter Winkel) überwachen. Erfasst das System ein sich seitlich von hinten näherndes Fahrzeug auf der Nebenspur, warnt es den Fahrer durch eine Anzeige im jeweiligen Außenspiegel.

  • TRC (Antriebsschlupfregelung)

    Das TRC-System (Traction Control) verhindert ein Durchdrehen der Antriebsräder beim schnellen Anfahren oder beim Beschleunigen auf rutschiger oder unbefestigter Fahrbahn. Über Sensoren werden die Raddrehzahlen erfasst und miteinander verglichen. Droht ein Rad durchzudrehen (= großer Schlupf), wird das Motordrehmoment reduziert. Gleichzeitig erfolgt an dem jeweiligen Antriebsrad ein Eingriff durch das ABS, um die Raddrehzahl auf einen unkritischen Wert abzusenken. Das TRC-System sorgt so für eine optimale Fahrstabilität beim Anfahren und für sicheres Beschleunigen auf rutschigen Fahrbahnen.

V

  • VDIM

    Das integrierte Fahrdynamik-Management VDIM (Vehicle Dynamics Integrated Management) kombiniert alle aktiven Sicherheitseinrichtungen des Fahrzeugs zu einer intelligenten Einheit. Während bei anderen Modellen elektronische Sicherheitssysteme unabhängig voneinander arbeiten, werden sie beim VDIM miteinander vernetzt. Das Stabilitätsprogramm VSC, ABS mit EBD und die elektrische Servolenkung EPS arbeiten zusammen. Die koordinierten Aktionen von Antrieb, Bremsen, Fahrwerksystemen und Lenkung können im Bedarfsfall das Fahrzeug schon vor dem Erreichen einer kritischen Situation stabilisieren. Zugleich greift das System dadurch deutlich diskreter ein. Außerdem liefert das VDIM Daten an das präventive Sicherheitssystem PCS. Auf diese Weise können bei einem instabilen Fahrverhalten schützende Maßnahmen für die Passagiere eingeleitet werden.

  • VDIM MIT SPORT-MODUS (Expert-Modus)

    VDIM (Vehicle Dynamics Integrated Management) steuert alle aktiven Fahrhilfen und Kontrollsysteme wie ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Brems-Assistent, Traktionskontrolle, Stabilitätskontrolle, Berganfahrhilfe und die elektrische Servolenkung zentral. Es kann die notwendigen Eingriffe vorausschauend koordinieren und arbeitet so „runder“ als Einzelsysteme. Der Sport-Modus erlaubt höhere Querbeschleunigungen, bevor VDIM eingreift, und führt den Fahrer kontrolliert an den Grenzbereich heran. Im Expert-Modus werden die Systeme weitestgehend deaktiviert und verhindern lediglich eine Drehung um die eigene Achse.

  • VSC (Stabilitätsprogramm)

    Normalerweise durchfährt ein Fahrzeug Kurven entsprechend der Lenkradstellung. Allerdings kann es in unvorhergesehenen Situationen wie wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit, veränderter Geschwindigkeit, bei Ausweichmanövern usw. zu einem Ausbrechen des Hecks kommen (Übersteuern). Oder das Fahrzeug kann über die Vorderräder aus der Kurve geschoben werden (Untersteuern). In solchen Fällen greift die elektronische Stabilitätskontrolle VSC ein. Dabei wird zum einen die Motorleistung je nach Über- oder Untersteuerungstendenz gedrosselt. Zum anderen wird Bremskraft zu den entsprechenden Rädern geleitet, um das Fahrzeug zu stabilisieren. Somit verbessert das VSC-System die Fahrstabilität bei Kurvenfahrt.

W

  • WIL (Whiplash Injury Lessening = Schleudertrauma-Schutzsystem)

    Die ergonomisch gestalteten Vordersitze verfügen über das in die Rückenlehne integrierte WIL-Schutzsystem. Die Energie aufnehmende Struktur der Sitzlehne sorgt dafür, dass bei einem Heckaufprall die Haltung von Oberkörper und Kopf in einer optimalen Position zueinander bestehen bleibt. Dadurch wird das Risiko eines Schleudertraumas stark reduziert.

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